Wodurch können Mantelwellen im Falle einer koax-gespeisten symmetrischen Antenne auftreten, obwohl ein Spannungs-Balun verwendet wird?
Erhitzung des Ringkerns durch unzureichende Abschirmung (z. B. Kunststoffgehäuse) des Baluns sowie Stehwellen in der Zuleitung
Ungleichmäßige Belastung der Antenne durch Störeinflüsse der Umgebung (z. B. Bäume oder Gebäude) sowie Einkopplung in den Koax-Schirm✓Richtige Antwort
Fehlanpassung durch Impedanztransformation des Baluns (z. B. 4:1-Spartransformator) sowie Stehwellen in der Zuleitung
Dämpfung der Abstrahlung durch als Oberwellenfilter wirkenden Balun (z. B. 1:1-Transformator) sowie Einkopplung in den Koax-Schirm
Erklärung
Ein Spannungsbalun erzwingt zwar symmetrische Klemmenspannungen, verhindert aber nicht sicher gemeinsame Ströme, wenn die beiden Antennenhälften durch Gebäude, Bäume oder Schirmkopplung unterschiedlich belastet werden. Stehwellen durch reine Fehlanpassung sind nicht automatisch Mantelwellen; entscheidend ist der Gleichtaktpfad außen am Koax.