Die Leistung eines 2 m-Senders soll mit einer künstlichen 50 Ohm-Antenne bestimmt werden, die über eine Anzapfung bei 5 Ohm vom erdnahen Ende verfügt. Zur Messung an diesem Punkt wird die folgende Schaltung eingesetzt. Die Dioden sind Schottkydioden mit 0,23 V. Am Ausgang der Schaltung wird dabei mit einem digitalen Spannungsmessgerät eine Gleichspannung von 15,3 V gemessen. Wie groß ist etwa die HF-Leistung des Senders?
Erklärung
Die 5-Ohm-Anzapfung liefert ein Zehntel der Lastspannung; aus Detektorspannung plus Diodenabfall wird daher zunächst der dortige HF-Scheitelwert und anschließend die zehnfache Gesamtspannung bestimmt. An 50 Ohm ergibt das etwa 60 W, während 240 W den Spannungs- und Leistungsmaßstab um einen weiteren Faktor vier überhöht.