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Frage 710

In welchem Fall hat die folgende Formel zur Berechnung des Sicherheitsabstandes Gültigkeit und was sollten Sie tun, wenn die Gültigkeit nicht mehr sichergestellt ist? d=30OhmPEIRPEd = \frac{\sqrt{30 Ohm\cdot P_{\textrm{EIRP}}}}{E}

  1. Die Formel gilt nur für Abstände d>λ2πd > \frac{\lambda}{2\cdot\pi} bei den meisten Antennenformen (z. B. Dipol-Antennen). Für Antennen, die z. B. geometrisch klein im Verhältnis zur Wellenlänge sind und/oder in kürzerem Abstand zur Antenne muss der Sicherheitsabstand zum Beispiel durch Feldstärkemessungen oder Nahfeldberechnungen (Simulationen) ermittelt werden.Richtige Antwort
  2. Im Bereich von Amateurfunkstellen ist der Unterschied zwischen Nah- und Fernfeld so gering, dass obige Formel, die eigentlich nur im Fernfeld gilt, trotzdem für alle Raumbereiche verwendet werden kann.
  3. Die Formel gilt nur für Abstände d>λ2πd > \frac{\lambda}{2\cdot\pi} bei horizontal polarisierten Antennen. Bei kleineren Abständen und immer bei vertikal polarisierten Antennen muss der Sicherheitsabstand durch zum Beispiel Feldstärkemessungen oder Nahfeldberechnungen (Simulationen) ermittelt werden.
  4. Die Formel gilt nur für Abstände d>λ2πd > \frac{\lambda}{2\cdot\pi} bei vertikal polarisierten Antennen. Bei kleineren Abständen und immer bei horizontal polarisierten Antennen muss der Sicherheitsabstand durch zum Beispiel Feldstärkemessungen oder Nahfeldberechnungen (Simulationen) ermittelt werden.

Erklärung

Die Formel setzt ein Fernfeld mit festem Verhältnis von E zu H und näherungsweise kugelförmiger Leistungsabnahme voraus; für viele Antennen ist dafür mindestens ein Abstand größer Lambda durch zwei Pi nötig. Bei elektrisch kleinen Antennen oder kürzeren Abständen müssen Nahfeldmessung oder geeignete Feldsimulation die getrennten E- und H-Anteile bestimmen; Polarisation allein entscheidet die Gültigkeit nicht.

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Frage 710: In welchem Fall hat die folgende Formel zur Berechnung des… · BNetzA Amateurfunk — Technik Klasse A · Questena