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Stromversorgung sicher anschließen und Gerätefunktionen unterscheiden

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Bei Stromversorgungsfragen entscheiden vier Kontrollen: Ist der Stromkreis geschlossen, stimmen Plus und Minus, ist der Schutzleiter von den Betriebsleitern getrennt gedacht und erfüllt das Netzgerät die richtige Umwandlungs- und Schutzaufgabe? Diese Reihenfolge trennt elektrische Funktion von ähnlich klingenden Gerätebegriffen.

Betriebsstrom, Schutzweg und Netzgerät

Ein Gleichstromkreis braucht zwei Betriebsleiter, damit Ladung zur Last und wieder zur Quelle gelangen kann. Erde ist kein vorgesehener Ersatz für diesen geschlossenen Weg. Bei der üblichen Versorgung eines Mobiltransceivers kennzeichnet Rot den positiven und Schwarz den negativen Anschluss. Viele Schutzbauteile und Halbleiter sind richtungsabhängig; vertauschte Anschlüsse können deshalb unzulässige Strom- und Spannungsbelastungen hervorrufen. Die Versorgungsleitung wird geprüft, bevor Antenne oder Messgeräte betrachtet werden. Ein Kurzschluss verbindet die Pole nahezu ohne Last. Dann begrenzt nur ein kleiner Widerstand den Strom, sodass Zellen und Leitungen stark erhitzt oder zerstört werden können.

Der Schutzkontakt eines Schuko-Steckers verbindet berührbare leitfähige Gehäuseteile mit dem Schutzleiter PE. Bei einem Fehler führt dieser Weg den Fehlerstrom und ermöglicht die automatische Abschaltung. Der Neutralleiter N gehört dagegen zum normalen Strompfad und darf die Schutzfunktion nicht übernehmen. Schutzfunktionen eines hochwertigen Gleichspannungsnetzgeräts werden nach der überwachten Größe zugeordnet: Eine elektrische Schutzstufe reagiert auf den stark ansteigenden Strom bei nahezu widerstandslosem Ausgang, eine thermische auf eine unzulässig steigende Gerätetemperatur. Eine bloße Regelung der Ausgangsspannung deckt diese beiden Fehlerarten nicht ab.

TeilAufgabe
Zwei GleichspannungsleiterHin- und Rückweg des Betriebsstroms schließen
Schutzleiter PEFehlerstrom sicher ableiten und Abschaltung ermöglichen
NetzgerätHohe Netzwechselspannung in geeignete niedrige Gleichspannung umwandeln
OszillatorEin periodisches elektrisches Signal selbst erzeugen

Mobilfunkgeräte werden typischerweise aus einer niedrigen Gleichspannung nahe der Fahrzeug-Bordnetzspannung versorgt. Das Netzgerät wandelt Netzwechselspannung in eine niedrige, stabilisierte Gleichspannung um. Ein Oszillator hat eine andere Aufgabe und erzeugt selbstständig Schwingungen, etwa als Träger- oder Mischsignal. Er ist weder das Messgerät, das einen Verlauf sichtbar macht, noch lediglich ein Filter oder Verstärker.

Typische Verwechslungen

Jetzt anwenden

Frage 70

Welche Sicherheitseinrichtungen werden in hochwertigen Gleichspannungsnetzgeräten vorgehalten?

  1. Spannungsstabilisierung im Kurzschlussfall
  2. Kurzschlussstrombegrenzung und thermische Abschaltung
  3. Automatische Erdung des Gleichspannungsausganges im Kurzschlussfall
  4. Überspannungsreduzierung auf maximalen Kurzschlussstrom
Frage 71

Welche Folge kann eine Verpolung der Leitung vom Netzteil zum Transceiver nach sich ziehen?

  1. Ausfall der Backup-Batterie im Transceiver
  2. Verzerrung des Empfangssignals
  3. Beschädigung des Funkgeräts
  4. Verzerrung des Sendesignals
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