Für die Erzeugung von zirkularer Polarisation mit Yagi-Uda-Antennen wird eine horizontale und eine dazu um 90 ° um die Strahlungsachse gedrehte Yagi-Uda-Antenne zusammengeschaltet. Was ist dabei zu beachten, damit tatsächlich zirkulare Polarisation entsteht?
Bei einer der Antennen muss die Welle um /2 verzögert werden. Dies kann entweder durch eine zusätzlich eingefügte /2-Verzögerungsleitung oder durch mechanische "Verschiebung" beider Yagi-Uda-Antennen um /2 gegeneinander hergestellt werden.
Die Zusammenschaltung der Antennen muss über eine Halbwellen-Lecherleitung erfolgen. Zur Anpassung an den Wellenwiderstand muss zwischen der Speiseleitung und den Antennen noch ein /4-Transformationsstück eingefügt werden.
Die kreuzförmig angeordneten Elemente der beiden Antennen sind um 45 ° zu verdrehen, so dass in der Draufsicht ein liegendes Kreuz gebildet wird. Die Antennen werden über Leitungsstücke gleicher Länge parallel geschaltet. Die Anpassung erfolgt mit einem Symmetrierglied.
Bei einer der Antennen muss die Welle um /4 verzögert werden. Dies kann entweder durch eine zusätzlich eingefügte Viertelwellen-Verzögerungsleitung oder durch mechanische "Verschiebung" beider Yagi-Uda-Antennen um /4 gegeneinander hergestellt werden.✓Respuesta correcta
Explicación
Zwei orthogonale lineare Feldkomponenten gleicher Amplitude ergeben nur dann eine kreisende Feldspitze, wenn ihre Phasen um 90 Grad versetzt sind; eine Viertelwellenleitung oder räumliche Verschiebung erzeugt diese Verzögerung. Eine halbe Wellenlänge liefert 180 Grad und führt wieder zu einer linearen, nur gedrehten Polarisation.