QuestenaÜben und erkennen, was als Nächstes dran ist
Themenlektion

Modulation und Übertragung: erst die veränderte Größe bestimmen

Etwa 7 Min.

Fragen bleiben in der Sprache, in der sie veröffentlicht wurden.

In diesem Themengebiet wird selten nur nach einer Abkürzung gefragt. Entscheidend ist, welche Eigenschaft eines Trägers die Information trägt, wie ein NF-Signal in den HF-Bereich umgesetzt wird und welche Ressource ein digitales Verfahren zwischen mehreren Signalen aufteilt.

Vom Nutzsignal zum belegten Spektrum

Ordne zuerst die Modulationsart der veränderten Größe zu: AM verändert die Amplitude, FM die momentane Frequenz und eine Phasenumtastung die Phasenlage. Bei SSB bleibt von der gewöhnlichen AM nur ein Seitenband übrig; der Träger und das zweite Seitenband werden unterdrückt. Deshalb bildet die Frequenzspanne des NF-Signals die benötigte HF-Spanne unmittelbar ab. Für einzelne Töne gilt als Rechenweg: USB bedeutet Trägerfrequenz plus NF-Frequenz, LSB bedeutet Trägerfrequenz minus NF-Frequenz. Vorher müssen Kilohertz und Megahertz in dieselbe Einheit gebracht werden. Die NF-Amplitude bestimmt dabei die Aussteuerung und damit die abgegebene SSB-Leistung, nicht die durch Filter festgelegte Bandbreite.

Bei FM zeigt der Hub, wie weit die momentane Frequenz von ihrer Ruhelage abweicht. Eine größere NF-Amplitude erzeugt größeren Hub; größerer Hub beansprucht mehr Spektrum, erhöht aber nicht automatisch die HF-Ausgangsleistung. Weil die Information nicht in der Hüllkurvenhöhe liegt, können Begrenzer viele Amplitudenimpulse entfernen. Das ist der typische Vorteil gegenüber amplitudenempfindlichen Verfahren, nicht ein besonders geringer Bandbreitenbedarf.

VerfahrenTrennmerkmal
FDMAgetrennte Frequenzkanäle zur gleichen Zeit
TDMAwiederkehrende Zeitschlitze auf derselben Frequenz
CDMAunterschiedliche Spreizcodes im gleichen Frequenzbereich

AFSK liegt eine Ebene darunter: Digitale Zustände werden als verschiedene hörbare Töne erzeugt; dieses NF-Signal moduliert anschließend einen HF-Träger. Bei paketvermittelten Netzen entscheidet die IP-Adresse zusammen mit der Subnetzmaske, welche Ziele zum lokalen Teilnetz gehören. Ziele außerhalb davon benötigen Weiterleitung. Halte außerdem die Einheiten auseinander: Bandbreite ist eine Frequenzspanne in Hertz, die Datenrate eine Informationsmenge pro Sekunde, und Baud bezeichnet die Symbolrate. Ein Symbol kann mehr als ein Bit tragen.

Typische Denkfehler

Jetzt anwenden

Bestimme vor jeder Antwort zuerst die Ebene: Seitenbandrechnung, Netzgrenze oder Übertragungsgröße. Rechne erst danach und kontrolliere zum Schluss die Einheit.

Frage 207

Ein Träger von 3,65 MHz wird mit der NF-Frequenz von 2 kHz in SSB (LSB) moduliert. Welche Frequenz/Frequenzen treten im modulierten HF-Signal hauptsächlich auf?

  1. 3,648 MHz
  2. 3,648 MHz und 3,650 MHz
  3. 3,652 MHz
  4. 3,648 MHz und 3,652 MHz
Frage 219

Was ergibt sich aus der eingestellten IP-Adresse und Subnetzmaske einer Kommunikationsschnittstelle beim Internetprotokoll (IP)?

  1. Die Gegenstelle und die durch das Teilnetz verwendete Bandbreite
  2. Das Standardgateway und die maximale Anzahl der Zwischenstationen (Hops)
  3. Der direkt (d. h. ohne Router) über die Schnittstelle erreichbare Adressbereich
  4. Die Protokoll- und Portnummer des über die Schnittstelle verwendeten Protokolls
Frage 231

Welcher Unterschied besteht zwischen der Bandbreite und der Datenübertragungsrate?

  1. Die Datenübertragungsrate (in Baud) entspricht der Symbolrate (in Bit/s). Die Bandbreite (in Hz) entspricht der minimal möglichen Datenübertragungsrate (in Baud).
  2. Als Bandbreite wird der genutzte Frequenzbereich (in Hz) und als Datenübertragungsrate die je Zeiteinheit übertragene Datenmenge (in Bit/s) bezeichnet.
  3. Als Bandbreite wird die übertragene Datenmenge (in Hz) und als Datenübertragungsrate die je Zeiteinheit übertragenen Symbole (in Baud) bezeichnet.
  4. Die Datenübertragungsrate (in Bit/s) entspricht der Symbolrate (in Baud). Die Bandbreite (in Hz) entspricht der maximal möglichen Datenübertragungsrate (in Bit/s).
Schnellrunde startenDieses Thema üben
Modulation und Übertragung: erst die veränderte Größe bestimmen · Questena